Die meist gestellten Fragen & Antworten

Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu Ihrem Trading-Konto.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Informationen benötigen.

Produkte und Dienstleistungen

An welche Börsen kann ich handeln?

Mit Swissquote können Sie Aktien handeln, die an 23 Börsen in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum notiert sind. Die Börsen umfassen folgende Märkte:

* Bitte beachten Sie, dass unser Client Desk Ihnen für asiatische Börsen telefonisch nur montags bis freitags von 8.00 bis 22.00 Uhr zur Verfügung steht.

US and Canada

New York
NYSE, Nasdaq, AMEX

Toronto
TSX, TSXV

Europe

London
LSE, AIM

Frankfurt
XETRA

Paris
Amsterdam
Brussels
Euronext

Zurich
SIX

Madrid
BME

Milan


Vienna
Wiener Börse

Stockholm
Copenhagen
Helsinki
OMX Nordic Exchange

Oslo
OSE
Asia-Pacific

Singapore
SGX

Hong Kong
HKEX

Tokyo
TSE

Sydney
ASX

Was ist eine Stop Order?

Eine Stop-Order ist eine Order, die unterhalb des aktuellen Marktpreises platziert wird und die ausgeführt wird, wenn die Aktie den Stop-Preis erreicht oder darunter fällt. Sobald eine Verkaufs-Stop-Order ausgelöst wird, wird Ihre Order eine Marktorder. Bei NYSE/AMEX/LSE/TSX-Aktien wird eine Verkaufs-Stop-Order durch den letzten Handel ausgelöst. Wenn eine Verkaufs-Stop-Order oberhalb des aktuellen Marktpreises der Aktie platziert wird, wird sie von den Börsen nicht angenommen und sie wird storniert.

Nehmen wir als Beispiel an, Sie kaufen am NASDAQ-Markt Aktien zu USD 30 pro Aktie. Wenn Sie eine Anlagestrategie verfolgen, bei der Sie nicht viel mehr als 10% Ihrer anfänglichen Investition verlieren möchten, können Sie eine Stop-Loss-Order für USD 27 platzieren (nachdem Sie die Aktien gekauft haben). Dies bedeutet, dass Ihr Bestand zum vorherrschenden Marktpreis verkauft wird, wenn der Wert der Aktien auf oder unter USD 27 pro Aktie fällt.

Der Vorteil der Stop-Order liegt darin, dass Sie Ihre Aktienanlagen nicht täglich auf ihre Entwicklung hin überwachen müssen. Der Nachteil der Stop-Order besteht darin, dass der Stop-Preis durch eine kurzfristige Fluktuation des Aktienkurses ausgelöst werden kann.

Ausserdem sollten Sie bedenken, dass Ihre Stop-Order eine Marktorder wird, wenn der Stop-Preis erreicht wird; und der Preis, zu dem Sie verkaufen, kann weit unterhalb des Stop-Preises liegen. Im obigen Beispiel kann es sein, dass Sie erst eine Ausführung bei USD 25 bekommen, das ist mehr als Ihr erwarteter Verlust von 10%. Auf einem dynamischen Markt, auf dem Aktienkurse sehr stark schwanken, ist dies zu bedenken.

Kann ich Investmentfonds kaufen?

Swissquote bietet Investmentfonds führender Anbieter wie z. B. Schroders, Allianz und Fidelity an. Weitere Investmentfonds verschiedener Anbieter werden laufend hinzugefügt. Mehr unter: Investmentfonds.

Exchange Traded Products (ETPs)

Für mehr Information über ETPs besuchen Sie folgende Seite: ETFs, ETNs & ETCs

Wie kann ich in traditionelle Optionsscheine investieren?

Sie können traditionelle Optionsscheine in unserem Standard-Konto handeln. Diese Produkte sind komplex, volatil und nicht für jeden Investor geeignet. Möglicherweise müssen Sie eine Eignungsprüfung durchführen, bevor Sie diese Produkte handeln können.

Traditionelle Optionsscheine werden von Unternehmen als Teil einer Kapitalerhöhung emittiert und beziehen sich auf ihre eigenen Aktien; ihr Wert hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom Aktienkurs (der Basiswert).

Traditionelle Optionsscheine kosten einen Bruchteil des Preises der zugrundeliegenden Aktie und geben dem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht), die Aktie (Basiswert) zu einem festgelegten Kurs (Ausübungskurs) und innerhalb einer bestimmten Frist (Verfalldatum) zu kaufen.

Ihr Konto eröffnen

Kann ich mehr als ein Konto bei Swissquote eröffnen?

Ja, Sie können mehr als ein Konto bei uns eröffnen. Sie müssen nur die Kontoeröffnungsunterlagen nochmals ausfüllen und uns per Post zusenden. Die Unterlagen können Sie hier herunterladen: Online beantragen

Mein Konto verwalten

Wie kann ich eine Einzahlung durchführen?

Nutzen Sie bitte die nachstehenden Informationen, wenn Sie Geld auf Ihr Konto bei Swissquote überweisen möchten:

Empfängerbank:Swissquote Bank Europa AG
Endempfänger:Ihr Name (Familienname und Vorname)
IBAN:Ihre persönliche IBAN (finden Sie in Ihrem Konto)
SWIFT:SWQBLULL
Verwendungszweck:Bitte geben Sie Ihren Namen im Verwendungszweck Ihrer Banküberweisung an
Name der Empfängerbank:

Swissquote Bank Europe SA.
2 rue Edward Steichen, L-2958,
LUXEMBOURG

Wichtige Hinweise

Wir können Geldüberweisungen von einem auf Ihren Namen lautenden Bankkonto auf Ihr Konto bei uns annehmen. Bitte beachten Sie, dass wir keine Überweisungen von Dritten akzeptieren können.

Möglicherweise bitten wir Sie um weitere Informationen und Unterlagen zu Geldüberweisungen aus bestimmten Ländern, und unter bestimmten Umständen können wir entscheiden, die Überweisung abzulehnen.

Bitte beachten Sie, dass die erste Überweisung auf Ihr Konto von einem auf Ihren Namen lautenden Konto in einem der in dieser Liste aufgeführten Länder erfolgen muss.  

Wenn Sie kein Konto in einem dieser Länder führen, legen Sie bitte eine beglaubigte Kopie Ihres Reisepasses oder Ihres EU-Ausweises vor. Die Beglaubigung muss von einer autorisierten Behörde (z.B: Polizeibeamter, Rathaus, Botschaft oder Konsulat, Notar, britischer Rechtsanwalt, Anwälte des Aussenministeriums und des Commonwealth-Büros im Nahen Osten) ausgefüllt werden. Das Dokument muss Ihr Foto, Ihre Unterschrift und die Seiten mit personenbezogenen Informationen sowie Datum, Ort, Unterschrift, Name und Position der beglaubigenden Behörde enthalten. Die Beglaubigung kann in Englisch, Französisch oder Deutsch erfolgen, ansonsten ist eine offizielle Übersetzung des Dokuments erforderlich.

Wie erhalte ich ein Wertpapiertransferformular?

Sie können das Dokument hier herunterladen.

Wie kann ich auf mein Geld zugreifen?

Um eine Überweisung von Ihrem Konto zu tätigen, loggen Sie sich in Ihr Konto ein und geben Sie Ihren Auftrag unter Zahlungsverkehr/Überweisungen ein. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir keine Überweisungen an Dritte vornehmen.

Wie lange wird es dauern, bis meine Wertpapiere abgerechnet werden?

Die Wertstellung (Valuta) erfolgt zwei oder drei Arbeitstage nach der Ausführung der Transaktion, abhängig von der Börse.

Kann ich in den unterschiedlichen Währungen handeln und abrechnen?

Ja, die Abrechnungswährung muss nicht unbedingt die gleiche Währung von der Aktie sein, die Sie handeln. Wenn Sie Wertpapiere handeln, können Sie aus einer der neun verfügbaren Währungen für die Abrechnung wählen. Bitte beachten Sie dass Sie beim Kauf möglicherweise nicht genügend Geld in einer bestimmten Währung haben könnten. In einem solchen Fall müssen Sie einen Währungswechsel zusätzlich online veranlassen um ein negatives Saldo zu vermeiden.

Ist es möglich, eine Aktie an einer Börse zu kaufen und an einer anderen Börse zu verkaufen?

Nein, Kauf und Verkauf müssen an der gleichen Börse stattfinden.

Wie erhalte ich Dividenden?

Die Bank schreibt alle Dividenden (abzüglich allfällig anfallender Quellensteuern) direkt auf Ihrem Konto gut. Dividenden werden normalerweise in der Währung der Aktie gezahlt.

Was sind Corporate Actions?

Dies sind Kapitalmassnahmen, die den Wert und/oder die Anzahl Ihrer Wertpapiere beeinflussen können und unter Umständen Ihre Entscheidung erfordern. Beispiele für Corporate Actions sind Übernahmeangebote, Fusionen, Bezugsrechte und Splits.

Welches sind die Kurs-Stufen ('tick sizes') für Limit-Orders an der Euronext (Paris, Amsterdam, Brüssel)?

Wenn der Aktienkurs:

  • Wert der Aktie < EUR 50 : keine Restriktionen
  • Wert der Aktie zwischen EUR 50 und EUR 100 : Kurs-Stufe beträgt EUR 0.05 (ein Limit-Preis von 63.24 muss ersetzt werden durch 63.20 oder 63.25)
  • Wert der Aktie zwischen EUR 100 und EUR 500 : Kurs-Stufe beträgt EUR 0.10
  • Wert der Aktie > EUR 500 : Kurs-Stufe beträgt EUR 0.50
Welches sind die Kurs-Stufen ('tick sizes') für Limit-Orders an den asiatischen Börsen (Singapur, Hongkong, Australien)?

Hong Kong

WährungHKD
HandelszeitenOrtzeit : 10am bis 4pm / MEZ : 4am bis 10am
WertstellungT+2
Ordertypen und KonditionenLimitauftrag : tagesgültig + bestens/billigst
Die Eingabe eines ungültigen
Limits kann dazu führen, dass an der Auftrag an der Börse abgelehnt wird.
Standard-HandelsgrösseVariiert je nach Aktie
Tick-GrösseUSD 0.01
BörsengebührenTransaktionsabgabe (SFC Gebühr) 0.004% vom Transaktionswert
Transaktionskosten (SEHK Gebühr) 0.005% vom Transaktionswert
Börsengebühr von HKD 0.50 bei jedem Kauf/Verkauf
Stempelsteuer 0.1% vom Transaktionswert (Gebühr wird aufgerundet)
Abgaben beim Kauf und Verkauf
InternetadresseListe der handelbaren Wertpapiere http://www.hkex.com.hk/eng/index.htm

 

Singapur

WährungSGD
HandelszeitenOrtszeit: 9.00 bis 12.30 Uhr – 14.00 bis 17.00 Uhr
MEZ: 3.00 bis 6.30 Uhr – 8.00 bis 11.00 Uhr
WertstellungT+3
Ordertypen und KonditionenLimitauftrag: tagesgültig + bestens/billigst
Die Eingabe eines ungültigen
Limits kann dazu führen, dass der Auftrag an der Börse abgelehnt wird.
Standard-HandelsgrösseVariiert je nach Aktie 100
Tick-GrösseKurs < USD 1.00 = USD 0.005
Kurse < USD 10.00 = USD 0.01
Kurs > USD 10.00 = USD 0.02
BörsengebührenClearing-Gebühr (CDP* imposed) 0.04% (max SGD 600)
SGX Handelsgebühr 0.0075%
GST (Goods and Services Tax) 7%
Auf alle Gebühren
Abgaben beim Kauf und Verkauf
InternetaddresseListe der handelbaren Wertpapiere: www.eoddata.com/Symbols/SGX/C.htm 

 

Australien

WährungAUD
HandelszeitenOrtszeit: 10.10 bis 16.00 Uhr / MEZ: 2.10 bis 8.00 Uhr
WertstellungT+3
Ordertypen und KonditionenLimitauftrag: tagesgültig + bestens/billigst
Die Eingabe eines ungültigen
Limits kann dazu führen dass an der Börse der Auftrag abgelehnt wird.
Standard-HandelsgrösseKeine
Tick-GrösseKurs< USD 0.10 = USD 0.001
Kurs> USD 0.10 und < USD 0.50 = USD 0.005
Kurs> USD 0.50 = USD 0.01
BörsengebührenKeine
InternetadresseListe der handelbaren Wertpapiere: http://www.asx.com.au
Welche Handelsbeschränkungen sind für «U.S Low Priced Securities» (niedrigpreisige Wertpapiere; nachfolgend bezeichnet als LPS) relevant?

LPS-Handelsbeschränkungen

US-Handelsbeschränkungen wurden am 17. April 2017 eingeführt und beeinflussen einige Aktien, die auf den US-Märkten gehandelt werden.

Es gelten folgende Restriktionen:
 

  • Ab dem 17. April 2017 wird jede Aktie, die unserer Definition nach einem US-LPS entspricht, auf Verkaufsbasis handelbar.
  • Wir können Aktien, die per Definition einem US-LPS entsprechen, nicht länger als bis zum 29. Dezember halten. Daher müssen Kunden die Anweisung geben, diese an einen anderen Makler zu übertragen oder sie vor diesem Datum zu verkaufen. Bitte beachten Sie, dass, wenn Sie diese Bestände bis zum 1. Januar 2018 nicht übertragen oder verkauft haben, diese in Ihrem Namen am oder nach diesem Datum verkauft werden.
  • Es entstehen keine Gebühren für die Übertragung dieser Aktien an einen anderen Makler, und es wird keine Kommission für den Verkauf dieser Wertpapiere berechnet.


Eine Liste von US-Wertpapieren mit niedrigen Kursen finden Sie hier.

Was ist ein «Retail Service Provider» (RSP)?

Ein «Retail Service Provider» (RSP) ist ein Unternehmen, welches ähnlich wie ein digitalisierter Marktmacher die Preise und Daten für das Angebotssystem des elektronischen Handelssystems liefert.

Swissquote Bank Europe nutzt mehrere RSP, um Ihre Order an der London Stock Exchange (LSE) zum besten Preis zu platzieren.

Die meisten LSE-Handelsorder von Privatkunden werden elektronisch über einen RSP gehandelt und werden daher nicht auf dem zentralen Orderbuch der LSE ausgeführt. Grosse LSE-Order, die deutlich über dem handelsüblichen Börsenvolumen (Exchange Market Size = EMS) einer bestimmten Aktie liegen, müssen üblicherweise manuell am Markt plaziert werden, da RSP oft keine Angebotspreise für volumenstarke Order veröffentlichen.

Wir werden versuchen, Ihre Order elektronisch an der LSE über das RSP-System zu platzieren. Sollten wir keinen Angebotspreis für Ihre LSE-Order über dieses System erhalten, werden wir einen Marktmacher kontaktieren und Ihre Order manuell platzieren.

Wann weiss ich genau, was ich für meine Investmentfondsanteile gezahlt habe?

Dies hängt davon ab, welchen Investmentfond Sie gekauft haben. Die Preise für Investmentfondsanteile werden einmal am Tag berechnet. Das bedeutet, dass Fondsgesellschaften täglich die Aufträge vor dieser Kursfeststellung erhalten haben müssen.

Wie wird die Performance berechnet?

Die Performance wird anhand des Mittelbuchungswertes berechnet. Sie wird täglich auf Basis der Schlusskurse auf folgende Art und Weise berechnet:

  • Buchungswert = (Menge x Buchungspreis) + Provision
  • Mittelbuchungswert = (Menge x Buchungswert je Wertpapier) + Provision / Menge
  • Performance = (Schlusskurs - Buchungswert) / Buchungswert
Was geschieht, wenn ich Wertpapiere zusätzlich erwerbe oder verkaufe?

Wenn Sie Wertpapiere zusätzlich erwerben oder verkaufen, so werden der Mittelbuchungswert und die Performance automatisch aktualisiert.

Was geschieht, wenn ich Wertpapiere auf mein Konto transferiere?

Wenn Sie Wertpapiere auf Ihr Konto transferieren, so wird der Buchungswert gleich 0 sein. Wir empfehlen, den Buchungswert manuell über die Funktion «Buchungswert ändern» im oberen Teil der Seite «Portfolio» zu aktualisieren.

Wie kann ich die Performance meines Wertpapierportfolios anzeigen lassen?

Loggen Sie sich auf unserer Webseite www.swissquote.lu. Sie finden die Performance im Widget «Vermögensübersicht» Ihres Trading-Kontos.

Berechnungsbeispiel der Performance für den Anfangsposten

Sie halten BMW-Wertpapiere in Ihrem Portfolio.

Menge: 250 Buchungspreis je Wertpapier: EUR  25

Buchungspreis gesamt: EUR 6'250

Provision: EUR 35 

Gesamtkosten der Transaktion: EUR 6'285

Somit liegt der Buchungswert je Aktie bei EUR 25.14 [(250 x 25 + 35) / 250] und der Buchungswert des Postens bei EUR 6'285 (25.14 x 250).

Es wird angenommen, dass das Wertpapier einen Schlusskurs von EUR 27 zeigt. Der Wert dieses Postens zum Börsenschluss beträgt somit EUR 6'750 [250 x 27]. Die Performance beläuft sich daher auf 7.40% [(6'750 - 6'285) / 6'285].

Berechnungsbeispiel der Performance beim Zukauf von Wertpapieren

Sie erwerben zusätzlich 350 BMW-Wertpapiere.

Buchungspreis der zusätzlichen Wertpapiere: 27

Buchungspreis des Zusatzpostens: EUR 9'450

Provision: EUR 35

Gesamtkosten der zusätzlichen Transaktion: EUR 9'485

Kosten des Gesamtpostens: EUR 6'285 + EUR 9'485 = EUR 15'770

Somit liegt der Mittelbuchungswert je Aktie bei EUR 26.28 [15'770 / 600] und der Buchungswert des Postens bei EUR 15'770 (EUR 26.28 x 600).

Es wird angenommen, dass das Wertpapier einen Schlusskurs von EUR 27 zeigt. Der Wert dieses Postens zum Börsenschluss beträgt somit EUR 16'200 [600 x 27].

Die Performance beläuft sich daher auf 2.73% [(16'200 - 15'770) / 15'770].

Berechnungsbeispiel der Performance beim Teilverkauf

Sie verkaufen 300 BMW-Wertpapiere.

Buchungswert der verkauften Wertpapiere: 300 x EUR 26.28  = EUR 7'885

Buchungswert des verbleibenden Postens: 300 x EUR 26.28 = EUR 7'885

Performance, wenn das Wertpapier EUR 27 kostet: [(8'100 - 7'885) / 7'885)] = 2.73 %

Preise

Wie hoch sind die Transaktionsgebühren?

Eine Übersicht über die Gebühren finden Sie in unserer Gebührentabelle.

Technisches

Welche Software benötige ich, um auf Swissquote zugreifen zu können?

Wir empfehlen folgende Browser, um die Website in optimaler Qualität nutzen zu können:

  • Mozilla Firefox Version (Aktuelle version)
  • Google Chrome
  • Internet Explorer 11
  • OSX Safari 8

Sie können auch folgende Browser benutzen (mit Einschränkungen bei einigen Funktionen):

  • Microsoft Internet Explorer 8 & 9
  • OSX Safari 7

Für unsere Transaktions-Website benutzen wir eine 128-Bit-Verschlüsselung. Wenn Ihr Browser diese Sicherheitsstufe nicht unterstützt, empfehlen wir Ihnen, eine Version zu benutzen, die diese Verschlüsselung ermöglicht. Falls dies nicht möglich ist, können Sie zwar weiter handeln, werden aber nicht die höchste Sicherheitsstufe benutzen können.

Sicherheit/Stabilität

Wer ist Swissquote?

Zusätzlich zum Pioniergeist von Swissquote bieten wir dank unserer Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds Luxemburg (FGDL), mit dem Einlagen bis zu EUR 100'000 garantiert werden, eine erstklassige Sicherheit. Swissquote  ist eine Tochtergesellschaft von Swissquote, dem Schweizer Marktführer im Online-Banking mit einem verwalteten Kundenvermögen von CHF 32.2 Milliarden (Stand 31.12.2019). Swissquote bietet Ihnen die Gewissheit und Sicherheit, die nur ein führender Anbieter internationaler Investments ermöglicht.

Wie sicher ist Swissquote?

Die Swissquote-Website unterstützt die neueste Sicherheitskodierung, die aus einer 128-Bit-Verschlüsselung besteht. Dieses ist die höchste verfügbare Sicherheitsstufe. Wenn Ihr Browser diese Stufe nicht unterstützt, empfehlen wir, eine Version zu benutzen, die diese Verschlüsselung ermöglicht.

Werden die Telefonanrufe von Swissquote gespeichert?

Aus Sicherheitsgründen werden alle Gespräche aufgezeichnet.

Was versteht man unter «Phishing»?

Phishing bezeichnet den Versuch, an private Informationen von Personen (z.B.: Benutzernamen oder Passwörter, Kontonummern usw.) zu gelangen, um Identitätsdiebstahl zu begehen.

Eine neutral formulierte E-Mail, die scheinbar von einer rechtmässigen Quelle stammt, wird an einen ahnungslosen Benutzer versendet. Die Nachricht, die gewöhnlich einen Link zu einer gefälschten Login-Seite enthält, kann Sie beispielsweise bitten, Ihre Kontodaten zu «aktualisieren», «nachzuweisen» oder zu «bestätigen». Gelegentlich wird dem Benutzer auch damit gedroht, sein Konto zu schliessen, wenn er nicht unverzüglich antwortet.

Was sollten Sie tun, wenn Sie meinen, eine «Phishing»-E-Mail erhalten zu haben?
  • Antworten Sie niemals auf verdächtige E-Mails, in denen Sie nach vertraulichen Informationen gefragt werden.
  • Folgen Sie niemals den Links und öffnen Sie keine Anhänge von E-Mails, die Ihnen verdächtig vorkommen.

Sollten Sie irgendwelche unaufgeforderten Mitteilungen per E-Mail erhalten, die angeblich von Swissquote stammen und in denen man Sie nach solchen vertraulichen Informationen fragt, so ANTWORTEN SIE BITTE NICHT darauf und MELDEN uns dies alsbald unter (phishing@swissquote.lu bzw. +352 2603 2003).

Steuern

Was ist der Rahmen der EU-Richtlinie zur Besteuerung von Zinserträgen?

Dieser Hinweis gilt für Inhaber eines Einzel- oder Gemeinschaftskontos, die Einwohner eines EU-Mitgliedstaates sind. Personen mit einem Wohnsitz ausserhalb der EU sind in der Regel nicht betroffen. Wenn Sie einen Pass eines EU-Mitgliedstaates besitzen, sollten Sie jedoch auch Folgendes beachten.

Die EU-Zinsrichtlinie ist eine Vereinbarung zwischen den EU-Mitgliedstaaten zum automatischen Informationsaustausch über Kunden, die Zinseinkommen in einem EU-Mitgliedsland erhalten, aber ihren Wohnsitz in einem anderen EU-Mitgliedsland haben. Sie wurde vom EU-Ministerrat am 03.06.2003 genehmigt und trat am 01.07.2005 in Kraft. Die Richtlinie konnte bisher auf zwei Arten (Informationsaustausch oder Quellensteuer) angewendet werden.

Die EU-Zinsrichtlinie erstreckt sich auf eine Reihe von verschiedenen Zinseinkommensarten wie z.B.:

  • laufende Zinsen auf Kontoguthaben, Anleihen und Tafelpapiere
  • aufgelaufene Zinsen aus Finanzinnovationen
  • Zinsen auf Wandelanleihen, Gewinnobligationen und Genussrechte
  • Erträge aus ausschüttenden Investmentfonds, die mehr als 15% des Fondsvermögens in Anleihen investieren
  • Erträge aus thesaurierenden Investmentfonds, die mehr als 25% des Fondsvermögens in Anleihen und sonstigen zinsbringenden Anlagen investieren

Luxemburg hat in der Vergangenheit während eines Übergangszeitraums eine Zinsquellensteuer erhoben, anstatt am automatischen Informationsaustausch teilzunehmen. Im Einklang mit den übrigen Ländern Europas hat das Land nunmehr zum 01.01.2015 den automatischen Informationsaustausch bezüglich Zinseinkommen eingeführt. Ab 2016 gilt der volle Informationsaustausch.

Wie hoch ist der Quellensteuersatz für Ansässige in Luxemburg und wer ist betroffen?

Das Gesetz vom 23. Dezember 2005 (Gesetz zur Einführung einer inländischen Quellensteuer auf bestimmte Zinserträge) führte zu einer neuen Steuervorschrift für luxemburgische Steuerzahler. Als eines der wichtigsten Merkmale gilt, dass seit dem 1. Januar 2006 alle natürlichen Personen mit Wohnsitz in Luxemburg für erzielte Zinserträge eine Abgeltungssteuer von 20% bezahlen müssen.

Welche Auswirkung hat dies auf meine Einkommensteuer?

Die luxemburgische Quellensteuer ist eine Abgeltungssteuer. Weitere Steuern fallen auf diese Einkünfte nicht an.

Was ist CRS?

Der Common Reporting Standard (nachstehend «CRS») wurde von der OECD entwickelt, um Steuerhinterziehung zu verhindern und den globalen automatischen Informationsaustausch zwischen den CRS-Teilnehmerstaaten zu ermöglichen. Ein CRS-Teilnehmerstaat (oder «CRS-Staat») ist ein Staat, der sich bereit erklärt hat, den CRS umzusetzen. Der CRS wurde auf Ebene der Europäischen Union durch die Richtlinie in Bezug auf die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden im Bereich Steuern (Richtlinie 2014/107/EU bzw. neu gefasste Amtshilferichtlinie) umgesetzt. Beziehungen zu Nicht-EU-Ländern werden durch multilaterale Abkommen, sogenannte «Competent Authority Agreements», geregelt. Der CRS schreibt Finanzinstituten vor, Finanzkonten zu melden, die direkt oder indirekt von Kontoinhabern mit steuerlichem Wohnsitz in einem CRS-Staat gehalten werden. Nähere Informationen finden Sie auf der OECD-Website.

CRS in Luxemburg
Am 18. Dezember 2015 wurde das Gesetz Nr. 6858 in Luxemburg eingeführt, das luxemburgischen Finanzinstituten vorschreibt, Bankkonten zu identifizieren, die gemäss den vom Common Reporting Standard der OECD festgelegten Ansässigkeitsindizien zu melden sind. Dieser Bericht enthält folgende Informationen: Der erste Informationsaustausch wird im Jahr 2017 stattfinden und sich dabei auf das Finanzjahr 2016 beziehen. Von diesem Zeitpunkt an wird jeweils einmal jährlich ein Bericht über das vorangegangene Finanzjahr erstellt und ausgetauscht.

  • Anschrift (Steuerwohnsitz, Post- oder Hausanschrift) in einem meldepflichtigen CRS-Mitgliedsstaat;
  • Telefonnummern in einem meldepflichtigen CRS-Mitgliedsstaat (sofern keine luxemburgische Telefonnummer besteht);
  • an Personen mit Anschrift in einem CRS-Mitgliedsstaat, auf dem Konto, erteilte Vollmachten oder Zeichnungsberechtigungen;
  • Daueraufträge (ausgenommen bei Einlagenkonten) für Überweisungen auf in einem meldepflichtigen CRS-Mitgliedsstaat geführten Konten;
  • Postlagerungsaufträge oder c/o-Anschriften

Welche Daten werden gemeldet?
Im Wesentlichen müssen gemäss dem CRS dieselben Informationen gemeldet werden wie gemäss FATCA, allerdings ist die Definition eines Finanzkontos sehr weit gefasst. Es werden folgende Daten gemeldet: Identifizierung der in einem CRS-Staat steueransässigen Person (vollständiger Name, Anschrift, Geburtsdatum und -ort, Steueridentifikationsnummer), Identifizierung der gehaltenen Konten (Kontonummern) und ihrer Salden, Einzelheiten der vereinnahmten Finanzerträge (Zinsen, Dividenden, Veräusserungserlöse ...).

Was bedeutet CRS für Kunden von Swissquote?
Swissquote stellt fest, ob Kunden in den Geltungsbereich des CRS fallen und ist gesetzlich verpflichtet, der lokalen Steuerbehörde die entsprechenden Daten zu melden, die diese Informationen wiederum an die relevanten Steuerbehörden weitergibt. Alle Neukunden müssen ihre(n) steuerliche(n) Wohnsitz(e) und ihre Steueridentifikationsnummer(n) angeben. Ohne diese Angaben kann Swissquote kein Konto für den Antragsteller eröffnen.

Nachrichten- und Analyse-Sektion

Was ist der Inhalt der Nachrichten- und Analyse-Sektion

Die Kunden von Swissquote haben Zugang zu den folgenden Inhalten und Funktionen:

  • Die Aktien-Research-Seite beinhaltet alle wichtigen Informationen auf einer Seite: Kurse, Kennzahlen, Grafiken, Nachrichten, Kapitalmassnahmen (von Interactive Data).
  • Die Watchliste umfasst die historische Performance sowie neue benutzerfreundliche Links zu Nachrichten und Grafiken.
  • Suchfunktion für Aktien und Nachrichten mit mehreren Suchkriterien: Symbol, Name, Datum, Sektor, Markt.

Margin Loan

Was ist ein Margin-Lombard Kredit?

Mit einem Margin-Lombard können Sie Sie Ihre Wertpapiere als Sicherheit benutzen, um ein Bargelddarlehen aufzunehmen oder um Ihr Portfolio ohne zusätzliche finanzielle Mittel zu vergrößern. Weitere Auskunft finden Sie online hier.

Der Handel mit Margin birgt ein hohes Risiko für Ihr Kapital und ist nicht für alle Anleger geeignet. Verluste können schnell auftreten und Ihr anfängliches Investment erheblich übersteigen. Falls es zu einem Margin Call (Nachschussaufforderung) kommt, werden Sie per E-Mail benachrichtigt. Sie müssen eventuell weitere Gelder in Ihr Konto einzahlen oder es werden sofortige Aktionen unternommen, durch die Ihre offenen Positionen geschlossen werden können. Sie müssen eventuell Aktien verkaufen oder einen Teil Ihres Gelddarlehens zurückzahlen. Sie sollten die Risiken völlig verstehen und, falls notwendig, unabhängigen Rat einholen. Bitte beachten Sie, dass sich Swissquote das Recht vorbehält, Ihnen kein Margin-Darlehen zu erteilen.

Informationen zur Gesetzgebung

Verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIP)
  • PRIIP-Verordnung

Zusätzlich zur MiFID II verabschiedet die Europäische Union die «Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte» (PRIIP-Verordnung).

Ziel dieser Verordnung ist es, den Anlegerschutz zu erhöhen und das Vertrauen von Kleinanlegern in die Finanzmärkte zu stärken. Ausserdem weitet die Verordnung die Verpflichtung aus, Anlegern ein Basisinformationsblatt (BiB) bereitzustellen.

Die PRIIP-Verordnung gilt ab 1. Januar 2018 in allen EU-Mitgliedstaaten. Für Kunden mit Wohnsitz ausserhalb der Europäischen Union gilt die Verordnung nicht.

  • Welche Produkte fallen unter die PRIIP-Verordnung?

Die PRIIP-Verordnung deckt in einer ersten Phase verpackte Anlageprodukte wie ETFs und Fonds, die nicht als OGAW gelten, REITs und gedeckte Optionsscheine ab.

  • Was ist ein BiB?

Das Basisinformationsblatt (BiB) ist ein standardisiertes Datenblatt, das die wichtigsten Merkmale und Risiken des Anlageprodukts auf eine einfache und leicht verständliche Weise darstellt und somit eine einheitliche Grundlage für den Vergleich mit ähnlichen Produkten bildet.

  • Wie wirkt sich das auf Sie aus?

Sie erhalten zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie die Angaben zu einer Transaktion eingeben, ein BiB in weitgehend derselben Weise, wie Sie derzeit ein Dokument mit den wesentlichen Informationen für den Anleger (KIID) erhalten, wenn Sie einen OGAW-Investmentfonds kaufen.

  • Warum sind einige Instrumente nicht mehr handelbar?

Wenn der Hersteller des PRIIP kein BiB erstellt, ist das Instrument für Kunden, die in der Europäischen Union ansässig sind, nicht mehr verfügbar.

Markets in Financial Instruments Directive (MiFID II)
  • Hintergrund

Am 3. Januar 2018 tritt die überarbeitete Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) in der gesamten Europäischen Union (EU) in Kraft.

MiFID II bildet den Rechtsrahmen für die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen durch Banken und Wertpapierfirmen und den Betrieb geregelter Finanzmärkte.

Die meisten der im Rahmen von MiFID II eingeführten Massnahmen wirken sich nicht direkt auf die Dienstleistungen, die wir für Sie erbringen, aus. Dennoch werden Sie ab dem 3. Januar einige Änderungen feststellen, und in der Zwischenzeit bitten wir Sie, Ihre persönlichen Daten zu aktualisieren, sodass wir unsere aufsichtsrechtlichen Meldepflichten erfüllen können. Im Folgenden sind die massgeblichen Änderungen zusammengefasst:

  • Meldung von Transaktionen

Jede Transaktion, die wir in Ihrem Auftrag ausgeführt haben, melden wir täglich an unsere Aufsichtsbehörde, die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF). Die CSSF verwendet diese Informationen, um verdächtige Handelsaktivitäten wie etwa «Insidergeschäfte» (der Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers durch eine Person, die Zugang zu preissensiblen, nicht öffentlichen Informationen über das Wertpapier hat), zu identifizieren. Die Regelung zur Meldung von Transaktionen wurde gemäss MiFID II erweitert. Ab dem 3. Januar sind wir somit verpflichtet, in jedem Bericht folgende persönlichen Daten anzugeben:

Natürliche Personen (Einzel-/Gemeinschaftskonten)

  • Vorname und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit (einschliesslich mehrfacher Staatsangehörigkeit)
  • Nationale Identifikationsnummer (klicken Sie hier, um weitere Informationen zu erhalten)

Wenn Sie sich in Ihrem Konto einloggen, werden Sie, falls Ihre nationale Identifikationsnummer noch fehlt, zur Eingabe dieser Information aufgefordert. Wenn Sie die Nummer nicht angeben, können wir unter Umständen folgende Dienstleistungen nicht erbringen:

  • Kauf und Verkauf von Anlagen
  • Annahme von Anweisungen für bestimmte Kapitalmassnahmen
  • Lombardgeschäfte über Lombardkredite

 

  • Mehrfache Staatsangehörigkeit

Falls Sie die Staatsangehörigkeit von mehr als einem Land besitzen, benötigen wir die nationale Identifikationsnummer der ersten dieser Staatsangehörigkeiten in alphabetischer Reihenfolge nach ihrem ISO 3166-1 Alpha-2 Code (klicken Sie hier, um weitere Informationen zu erhalten)

Falls Sie sowohl Staatsangehöriger eines EWR-Staates als auch eines Nicht-EWR-Staates sind, benötigen wir die Identifikationsnummer für natürliche Personen der EWR-Staatsangehörigkeit.

  • Gemeinschaftskonten

Falls ein Gemeinschaftskonto drei oder mehr Inhaber hat, müssen Sie Ihre Angaben einreichen, indem Sie uns eine E-Mail über Ihre gesicherte E-Mail-Funktion senden, anstatt die Online-Formulare zu nutzen.

  • Dritte

Da wir keine Handelsanweisungen von beauftragten Dritten einschliesslich Vollmachten akzeptieren, müssen wir diese Informationen nicht erheben.

  • Juristische Personen (z. B. Unternehmen und Trusts)

Anstelle der Identifikationsnummer für natürliche Personen müssen juristische Personen eine Identifikationsnummer für juristische Personen (Legal Entity Identifier, LEI) angeben.

  • Angemessenheitsprüfung für «komplexe» Anlagen

Wenn Sie uns bitten, in Ihrem Auftrag «komplexe» Anlagen (z. B. Derivate) zu kaufen, sind wir verpflichtet, festzustellen, ob die Anlage angemessen ist. Dazu bitten wir Sie, einen Standardfragebogen (die «Angemessenheitsprüfung») auszufüllen, in dem Ihnen Fragen zu Ihren Kenntnissen und zu Ihrer Erfahrung mit den entsprechenden Anlagen gestellt werden. Falls Sie nicht über ausreichende Kenntnisse und eine entsprechende Erfahrung verfügen, können wir Sie am Kauf der jeweiligen komplexen Anlage hindern. Bei Gemeinschaftskonten müssen Sie uns anrufen, um den Fragebogen auszufüllen.

Gemäss MiFID II wird das Spektrum der Instrumente, die wir als komplex behandeln, erweitert und kann auch einige Fondsgesellschaften oder Stammaktien enthalten, wenn sie über Lombardgeschäfte, d. h. mit einem Lombardkredit, gehandelt werden.

  • Kosteninformationen

Ab dem 3. Januar sind wir verpflichtet, Ihnen viel ausführlichere Kosteninformationen bereitzustellen, wenn Sie bestimmte «konzipierte» Anlagen (wie Fondsgesellschaften, ETFs und Investmentfonds (Unit Trusts)) kaufen. Die Kosteninformationen werden künftig in unsere Kosten und die des Herstellers unterteilt. Sie werden ausserdem eine Aufstellung enthalten, aus der der kumulative Effekt dieser Kosten auf den potenziellen Ertrag Ihrer Anlage hervorgeht.

Benachrichtigung im Fall von Wertminderungen von 10 % bei gehebelten Instrumenten

Wenn Sie ein gehebeltes Finanzinstrument kaufen (z. B. einen gehebelten ETF), informieren wir Sie, falls der Wert um 10 % sinkt (und anschließend bei Vielfachen von 10 %).

Beschwerden

Wie wir mit Beschwerden umgehen

Wenn Sie nicht mit jedem Aspekt unseres Services zufrieden sind, dann können Sie uns über Ihr Anliegen in folgender Weise informieren:

  • Telefonisch

Am liebsten ist es uns, wenn Sie uns unter + 352 2603 2003 telefonisch kontaktieren.

Sie können dann Ihr Anliegen mit einem Kundenservicemitarbeiter besprechen, Ihre Fragen diskutieren, Ihre Optionen besprechen und unser Mitarbeiter wird versuchen, Ihr Anliegen beim ersten Kontakt zu lösen.

Falls es nicht möglich ist, Ihr Anliegen beim ersten Kontakt zu lösen, wird unser Mitarbeiter umfassende Angaben über Ihr Anliegen aufnehmen und eine interne Untersuchung weiterleiten. Wir werden Sie mit den Ergebnissen kontaktieren.

Falls wir Ihr Anliegen nicht beim ersten Kontakt lösen können, werden Sie eventuell gebeten, Ihre Beschwerde schriftlich einzureichen.

  • Per E-Mail, Brief oder Fax

Sie können auch die Angaben Ihrer Beschwerde per E-Mail an clientservices@swissquote.lu oder per Fax (+352) 26032042 senden.

Falls Sie Ihre Beschwerde per Post senden wollen, adressieren Sie diese bitte an:

Client Services Manager,

Swissquote Bank Europe

2 rue Edward Steichen

L-2958 Luxembourg.

Wie lange wird es dauern?

Unser Ziel ist es, Ihre Beschwerde beim ersten Kontakt zu lösen. Falls dies nicht möglich ist, werden wir Sie schriftlich innerhalb von 10 Arbeitstagen kontaktieren, um:

  • zu bestätigen, dass wir Ihre Beschwerde erhalten haben
  • zu erklären, warum wir bisher nicht in der Lage waren, Ihr Anliegen zu klären
  • zu informieren, wer für Ihr Anliegen zuständig ist und wie dieser kontaktiert werden kann
  • weitere Information von Ihnen zu bekommen, die uns helfen, Ihren Fall zu lösen

Bitte beachten Sie, dass jede Beschwerde, die nicht an einem Arbeitstag oder nach 17:00 Uhr eingegangen ist, erst am darauffolgenden Arbeitstag für Berichtzwecke angenommen wird.

Sobald wir Ihnen eine Empfangsbestätigung Ihrer Beschwerde zusenden, werden wir versuchen, Ihr Anliegen innerhalb eines Monats nach Eingang zu klären.

Wenn ein Anliegen sehr komplex ist, kann es länger dauern. Sie werden auch darüber informiert, wann Sie mit einer endgültigen Antwort für Ihr Anliegen rechnen können.

In unserer endgültigen Antwort werden wir Sie über das Ergebnis unserer Untersuchungen informieren. Gleichzeitig nennen wir Ihnen die Kontaktdaten der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF), an die Sie sich wenden können, falls unsere Antwort für Sie nicht zufriedenstellend ist.

Was passiert, wenn wir keine Einigung erzielen?

Falls es nicht zu einer Einigung nach unserer endgültigen Antwort kommt, können Sie die CSSF mit der Überprüfung Ihres Falles beauftragen. Die CSSF bietet ein Verfahren zur aussergerichtlichen Beilegung von Beschwerden zwischen Kunden und Finanzinstituten und agiert unabhängig von Swissquote. Die CSSF fungiert als unvoreingenommener Schiedsrichter.

Die Adresse der CSSF lautet:

Commission de Surveillance du Secteur Financier

110, route d'Arlon

L-1150

Luxembourg

Tel: (+352) 262511

Fax: (+352) 26251601

E-Mail : direction@cssf.lu